Mitarbeit in einer Kaffee- und Kakao-Kooperative

Cooperativa Divisoria

Partnerorganisation

Die Kooperative “Divisoria” wurde 2001 von 109 Familien gegründet, um ihnen im Kaffee- und Kakao-Anbau technische und organisatorische Unterstützung durch das UN-Programm UNOPS/ONUDD zukommen zu lassen. Hierbei ging es um die Förderung v. Alternativen zum Koka-Anbau. Heute betreut die gemeinnützige Kooperative mehr als 400 Familien in drei verschiedenen Anbau-Regionen. Sie organisiert Fortbildungen für die Bauern, prüft die Qualität der Produkte und vermarktet sie in die USA, nach Deutschland und Japan. 2014 bis 2017 führte die Kooperative in Zusammenarbeit mit dem Verein “Perú Amazónico” das Wiederaufforstungsprojekt “Cero Deforestación” durch, das auch die Verbesserung der Lebensbedingungen der Bauern mit einschließt.

Aufgaben der Freiwilligen

Landwirtschaft (insbesondere Kaffee), Umwelt-und Ressourcenschutz

Der/die Freiwillige soll mit den Promotoren der Kooperative:
– an Fortbildungsmaßnahmen für die Bauern im Kaffee-und Kakao-Anbau teilnehmen
– die Vermarktung der Produkte (Kaffee, Kakao) durch die Bauern unterstützen
– Einblick gewinnen indie administrativen Abläufe der Vermarktung bei den Basis-Komitees in den ländlichen Gemeinden-an Umweltschutz-Maßnahmen teilnehmen
– Erfahrungen im Anbau von Bio-Kaffee gewinnen
– die Kleinproduzenten unterstützen bei der Verbesserung ihrer LebensqualitätDer/die Freiwillige wird einen weitreichenden Überblick über den Anbau und Vermarktung von Kaffee bekommen.

Er/sie wird alle Verarbeitungsschritte kennen lernen und an Verkostungen in der Kooperative teilnehmen. Ein neu entstandenes Projekt ermöglicht dem/der Freiwilligen eine Zeit lang im Dorf Simon Bolivar bei Tingo Maria zu leben. Die Arbeit im Dorf ermöglicht nahen Kontakt zu den Kaffeebauern und die Verbesserung der Lebensqualität.

Erwartungen an die Freiwilligen

Die Freiwilligen sollten über solide Grundkenntnisse in der spanischen Sprache verfügen.Kenntnisse in der englischen Sprache sind erwünscht, da die Kooperative den Kaffee international vermarktet (z.B. in die USA).Die Freiwilligen sind bereit, mit den Promotoren in die Dörfer zu fahren/zu wandern und dort tageweise unter einfachen Bedingungen zu leben. Sie sind offen, kontaktfreudig, teamfähig und kooperationsbereit. Gut ist es, wenn sie Grundkenntnisse im Umweltschutz und in der ökologischen Landwirtschaft mitbringen.Wichtig sindeine robuste Gesundheit (tropisches Regenwaldklima) und eine gute sportliche Konstitution.